Philipp Polotzek ist bei Von Aschenbach & Voss, dem Unternehmen der SPAETER-Gruppe in Krefeld, in der Lehre als Fachkraft für Lagerlogistik. Ein Job, bei dem er nicht nur eine Menge Verantwortung, sondern auch tonnenschwere Gewichte stemmt.

Konzentration ist alles!

Philipp Polotzek bewegt schon mal einige Tonnen. Und das mit nur einem einzigen Knopfdruck. Dem Auszubildenden als Fachkraft für Lagerlogistik in Krefeld gefällt an seinem Beruf am besten das Be- und Entladen der Lkw´s. „Ich habe eine Fernbedienung um die Hüfte geschnallt. Und bediene die Kräne vom Boden aus. Normalerweise braucht man dafür einen speziellen Führerschein“, erklärt er voller Stolz. „Wir Azubis haben das am kleinen Kran in der Halle 1 gelernt, weil der nicht ganz so schwer ist. Irgendwann ging es dann an den ganz großen. Der ist 25 Meter breit. Das war schon ein besonderes Gefühl“, schwärmt er.  „Wenn ich überlege, dass ich mal eben 2 Tonnen bewege – das ist schon unglaublich.“ Ein Bewerber muss für diesen Job vor allem eine Eigenschaft mitbringen: Konzentrationsfähigkeit! „Wenn man den großen Kran bedient, reicht schon ein Moment der Unaufmerksamkeit aus und es kann ein ziemlicher Schaden entstehen“, weiß Philipp Polotzek.

Menschlich hat es gepasst

Das weiß er aber zum Glück nicht aus eigener Erfahrung. Und ist mit seiner Ausbildung zufrieden. Schließlich läuft es nicht immer so rund mit der Berufswahl. Seine erste Ausbildung als Zerspannungsmechaniker hatte der Lehrling abgebrochen. „Ich habe gemerkt, dass das nicht mein Ding ist. Es war einfach nicht das Richtige für mich.“  Dass er den Ausbildungsplatz bei SPAETER ergattert hat, lag auch daran, dass er sich nicht gescheut hat, zum Telefon zu greifen. Nach einem Telefongespräch mit dem Personalverantwortlichen wurde er gleich zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Noch am gleichen Tag gab es eine Zusage. „Mein Vorstellungsgespräch hat zwei Stunden gedauert, es hat menschlich einfach gepasst“, erzählt Philipp Polotzek lachend.

Mit offenen Karten spielen

Auch die Arbeit hat ihn bislang nicht enttäuscht. „Es macht wirklich Spaß. Als Azubi helfe ich den anderen, die in der Halle arbeiten. Dann wird kommissioniert, das Ladegut wird zur Seite gelegt und zusammen gebunden. Zwischendurch kommen auch die Lkw´s und man muss sie ab und beladen. Mal ist viel los und mal weniger. Aber immer kann man sich darauf verlassen, dass jemand zur Seite steht, der hilft. Auch wenn es um die Schule geht. Denn der Chef möchte gern sehen, wie sich seine Lehrlinge entwickeln. „Er wünscht sich, dass wir ihm die Noten zeigen. Und auch wenn wir das nicht machen müssen, nutze ich diese Gelegenheit.“ Klar gibt es auch mal Stress, wenn die nicht so sind, wie sie sollten. „Da weiß ich wenigstens, dass sie sich für mich interessieren und dass sie auch wollen, dass ich einen guten Abschluss mache.“ Doch Philipp Polotzek ist vor allem eines wichtig: „Man muss mit offenen Karten spielen.“ Dann klappt es auch mit der Ausbildung.