Nina Jäger ist im ersten Lehrjahr ihrer Ausbildung zur Groß- und Außenhandels-Kauffrau bei Von Aschenbach & Voss, dem Unternehmen der SPAETER-Gruppe in Krefeld, und erstaunt ihre Familie liebend gern mit spannenden Details aus ihrem Berufsalltag.

Stahl ist sehr vielseitig

„Wenn ich meiner Familie erzähle, wie viele Tonnen Stahl bei uns im Monat rausgehen, staunen alle nicht schlecht“, erzählt Nina Jäger fröhlich. Sie selbst hätte wohl auch am Anfang ihrer Ausbildung nicht erwartet, dass sie sich jemals so für Stahl begeistern würde. „Wir haben im Lager auch einen Brennbetrieb und da haben die Mitarbeiter kleine Figuren herausgeschnitten und die habe ich mit nach Hause genommen. Alle waren fasziniert, was man alles aus Stahl so machen kann.“ Die freundliche Auszubildende hatte bereits ein Praktikum im Büro gemacht und hatte eine genaue Vorstellung davon, was während ihrer Ausbildung auf sie zukommen würde. Begeistert erzählt sie von der breiten Angebotspalette des Stahlkonzerns SPAETER. „Wir haben eine riesige Produktpalette von hochwertigen Aluminiumblechen und -rohren bis zu tonnenschweren Stahlträgern, die dann teilweise auch noch für den Kunden maßgeschneidert zugeschnitten werden.“

Auszubildende durchlaufen verschiedene Stationen

Aber nicht nur das Stahlgewerbe, auch der Beruf gefällt ihr sehr gut. Im ersten Lehrjahr hat sie zwar noch nicht alle Stationen durchlaufen, doch was sie bereits gesehen hat, gefällt ihr sehr gut. „Ich habe bis jetzt im Versand und im Technischen Einkauf gearbeitet und das war toll.“ Viel Abwechslung bietet der Job allemal. Lieferungen entgegen nehmen, Bestellungen aufgeben oder Angebotsvergleiche heraussuchen – in diesem Job kann man sich beweisen. Ein Manko gibt es allerdings doch. „Was mir momentan nicht so gut gefällt ist, dass ich bislang noch nicht im Verkauf war. Da komme ich erst im nächsten Jahr hin. Aber es ist auch klar, dass man nicht immer sofort da bekommen kann, was man sich wünscht.“

Das Klima ist toll

An ihrem Arbeitsplatz ist Nina Jäger aber dennoch rundum glücklich. „Das Klima ist toll. Man kann eigentlich mit jedem sprechen und jeden fragen. Alle helfen immer gern und man muss keine Angst haben, Fragen zu stellen“, erzählt sie zufrieden. „Und das familiäre Klima ist etwas ganz Besonderes. Es ist zwar sehr respektvoll, aber dennoch locker.“ Was man für den Job als Bewerber mitbringen muss? Da muss sie nicht lange überlegen. „Man sollte motiviert sein, freundlich und offen. Logisches Denken und gute Mathe-Kenntnisse wären auch nicht schlecht.“

Die Entscheidung kam sofort

Und Angst vor dem Vorstellungsgespräch braucht man auch nicht zu haben. Sie weiß aus eigener Erfahrung, dass man sich vorab viel zu viele Gedanken und Sorgen macht. „Ich war mit meiner Bewerbung eigentlich schon viel zu spät dran“, erzählt Nina Jäger. „Doch dann ist wohl jemand im letzten Moment abgesprungen und deshalb wurde ich zu einem Gespräch eingeladen.“ Anstrengend fand sie das Gespräch überhaupt nicht. „Mein Chef hat alles in einem sehr lockeren Ton gestaltet. Er hat viel von sich gesprochen und hat mich nach meinen Erfahrungen gefragt.“ Kurz darauf fiel auch schon die Entscheidung. „Nach einer halben Stunde hat mein Chef gesagt: ,Ok, wir nehmen Sie.‘“ Dass es so gut laufen würde, damit hätte Nina Jäger wohl dann doch nicht gerechnet.