Vor kurzem feierte Thomas Weckermann sein 25-jähriges Jubiläum bei der F. Hackländer GmbH, dem Unternehmen der SPAETER-Gruppe in Kassel - so lange ist der Leiter der Verwaltung, Buchhaltung, Finanzen und EDV dem Unternehmen treu geblieben. Mit dem Gedanken aus Langweile mal etwas Neues auszuprobieren, hat er noch nie gespielt. Dafür bietet ihm seine Arbeit viel zu viel Abwechslung.

Immer offen für etwas Neues

Über die Frage, ob es ihm nicht zu langweilig geworden ist, seit seiner Ausbildung bei der gleichen Firma zu arbeiten, kann Thomas Weckermann nur lachen. „Als Leiter der Verwaltung, Buchhaltung, Finanzen, Personal und EDV habe ich Abwechslung genug“, erklärt er überzeugt. „Und wir machen ja nicht immer dasselbe. Wir sind auch offen für Neues, um nicht den Anschluss zu verlieren.“ Den hat er auch in seiner eigenen Karriere nie verloren. Thomas Weckermann kann einen Bilderbuch-Werdegang vorweisen. In den 80er Jahren hat er eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel erfolgreich abgeschlossen und wurde übernommen. Von da an ging es stetig bergauf.

Das Ziel nicht aus den Augen verlieren

Was aber nicht zuletzt daran lag, dass er mit seinem Job nicht ganz zufrieden war. „Ich habe schnell gemerkt, dass Vertrieb und Verkauf nicht mein Ding sind. Auch nicht, sich mit den Kunden herumzuschlagen“, erklärt er lachend. „Um in die Verwaltung und Buchhaltung zu wechseln, habe ich mich weitergebildet.“ Das war aber nicht nur dank der Unterstützung seines damaligen Vorgesetzten möglich. Der hatte nämlich Perspektiven angeboten, wenn der junge Mann die Prüfung als Bilanzbuchhalter bestehen würde. Es war auch eine große Portion Kampfgeist und Durchhaltevermögen notwendig. „Das war eine heftige Zeit, denn das Privatleben blieb dann schon mal auf der Strecke.“ Für sein Ziel hat er dieses Opfer aber auf sich genommen.

Weiterbildungen sind bis heute ein Thema

Vor allem aber lautet sein Erfolgsrezept: Auf sich aufmerksam machen! „Viele meckern, dass sie beruflich nicht vorankommen und sich in ihrem Job nichts tut. Aber das liegt natürlich auch an einem selbst. Bei sehr vielen Mitarbeitern in einer Firma muss man auf sich aufmerksam machen“, stellt er überzeugt fest. Dass er allerdings selbst eine solche Karriere hinlegen würde, das hätte er allerdings nie erwartet. Weiterbildungen sind für ihn bis heute ein Thema geblieben. „Schließlich muss ich mich immer auf dem neuesten Stand halten, wenn es um Steuergesetze und ähnliches geht. Das gehört auf jeden Fall dazu.“ Deshalb unterstützt Thomas Weckermann auch seine Mitarbeiter. „Die Weiterbildung muss aber natürlich Sinn machen. Wenn jemand Rumänisch lernen will, diese Sprache aber in seinem Berufsalltag nicht braucht, wäre eine Weiterbildung nicht angebracht.“

Absoluter Traumjob

Nach mittlerweile 26 Jahren in der SPAETER-Gruppe stellt Thomas Weckermann fest: „Natürlich gibt es auch mal Tage, an denen alles schief läuft und an denen man vielleicht auch mal keine Lust hat. Aber schließlich geht es ja sogar Fußballern nicht anders. Und die haben definitiv einen Traumjob“, erzählt er augenzwinkernd. Würde er selbst seine Arbeit als Traumjob bezeichnen? Die Antwort kommt blitzartig: „Definitiv.“